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Doppeldecker Focke Wulf Fw44 Stieglitz
Schorsch Fischers 1.000 Seiten der Luftfahrt
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Die Fw44-Stieglitz ist ein 2-sitziges kunstflugtaugliches Schul- und Übungsflugzeug, das 1934 in Großserie ging und ein Standardschulflugzeug der Deutschen Luftwaffe wurde. Als Antrieb diente der starke 7-Zylinder Sternmotor Siemens Sh 14A mit 150PS.
Höchstgeschwindigkeit 184km/h, Reisegeschwindigkeit 172km/h. Dienstgipfelhöhe 3.900m, Reichweite 675km. Leergewicht 525kg, max.Startgewicht 900kg.
Spannweite 9m, Länge 7,30m, Höhe 2,70m, Flügelfläche 20qm.
In Deutschland fliegen neben der D-EMOF noch die D-EMIL und die SE-BWM.

Die Stieglitz diente der Ausbildung ziviler und militärischer Piloten in Deutschland und anderen Ländern. Kunstflugvorführungen deutscher Spitzenflieger wie Ernst Udet, Gerd Achgelis und Emil Kropf ließen das Ansehen dieser Maschine steigen. Dies sorgte für Exportaufträge nach Bolivien, Chile, China, Tschechoslowakei, Finnland, Rumänien, Schweiz und Türkei. In Lizenz wurde die Stieglitz in Argentinien, Österreich, Brasilien, Bulgarien und Schweden produziert.

Focke Wulf
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Die D-EMOF in Dierdorf-Wienau [EDRW]
Fw44 Stieglitz
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Auburn für Gerd Achgelis:
der 1. Preis Cleveland 1935
Fw56 Stößer
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Ewald Wachtendorf stellte freundlicherweise diese Original-Bilder aus dem Nachlaß von Gerd Achgelis zur Verfügung. Gerd Achgelis (1908-1991) war ein international bekannter deutscher Kunstflieger, der 1928 mit dem Kunstflug begann, 1930 im Rückenflug 1 Stunde (!) über London flog, 1931 deutscher Kunstflugmeister, 1933 Chefpilot bei Focke/Wulf in Bremen wurde und 1934-1936 Weltmeister im Kunstfliegen war.

Externe Links:   hubschraubermuseum.de...focke-achgelis,  fw44j-se-bwm.de
Links die FW-44 D-ECUX von Hans Dittes
Aufstellung für den Film "Panische Zeiten" 1980, in dem Schorsch Fischer das "Looping-Double" von Udo Lindenberg war. Die eine Bücker Jungmann D-ECCC wurde von Andy Kling pilotiert, Hans Dittes*) und Schorsch Fischer flogen die rote Focke Wulf Fw44 Stieglitz D-ECUX mit -2/+4,4g. Gefilmt wurde aus einer C-172, die Wedigo von Wedel steuerte. Die Tages-Komparsengage für das "hochgeschätzte Looping-Double Schorsch" war DM 85,-/Tag. Für den Inhalt des Films übernimmt Schorsch Fischer keinerlei Verantwortung, hat aber die vielen Flugstunden an zwei Drehtagen in bester Erinnerung. Kunstflug in historischen Doppeldecker ist immer 100%-iger Genuß.
Panische Zeiten - Karl Dall Kanal auf youtube®.
*) Hans Dittes war Inhaber der Flugschule Team Air in Mannheim und besaß die Me-109 G-10 D-EFHD, genannt "Die schwarze 2" (später Messerschmidt-Stiftung). Sie bekam den Anstrich der G-10, die sein Freund Friedrich-Karl Müller (gen. "Nasenmüller") im Krieg flog. Siehe auch Film "Der letzte Flug".
FW 44 Focke Wulf Stieglitz
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1.Preis 1935 Cleveland
StösserKarikaturzeichnung von Ernst Udet: Gerd Achgelis und Ernst Udet (des Teufels General)
links Gerd Achgelis, rechts Karikaturzeichnung von Ernst Udet: Gerd Achgelis und Ernst Udet (des Teufels General)

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