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Pützer Elster B D-EGWD
Schorsch Fischers 1.000 Seiten der Luftfahrt
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Die Alfons Pützer KG, Bonn baute mit der "Elster" das erste deutsche Serien-Motorflugzeug nach Aufhebung des Bauverbots für motorisierte Luftfahrzeuge infolge des Zweiten Weltkriegs, genauer in den Pariser Verträgen von 1955. Pützer versah zunächst das Segelflugzeug "Doppel-Raab" mit einem VW- bzw. Porsche-Motor. Der Prototyp Elster A hatte 1957 seinen Erstflug mit einem 52PS-Porschemotor. Die Elster B absolvierte am 10.01.1959 ihren Erstflug. Sie war für den normalen Schulbetrieb und den leichten Segelflugschlepp gut geeignet, für den Schlepp größerer Segelflugzeugen war aber die Motorleistung zu schwach, weshalb die C-Variante den Lycoming O-320 C mit 150PS erhielt. Die Elster ist ein zweisitziger Hochdecker mit Bugrad, dessen Flächen und Leitwerke stoffbespannt sind. Der Rumpf wurde in Sperrholz-Schalenbauweise konstruiert. Bis 1967 stellte Pützer insgesamt 45 Elster her. Größter Kunde war die Bundeswehr, die für ihre Sportfluggruppen 24 Stück bestellte.

Externe Links: www.elster-porschemuseum.de   www.geschichte.luftwaffe.de
Daten:
Spannweite 13,22m
Länge 7,10m
Höhe 2,50m
Leergewicht 470kg
max. Gesamtgewicht 700kg
4-Zylinder Continental C90-12F mit 90 PS
Höchstgeschwindigkeit 185 km/h
Reichweite 450 km
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